Elastomerbeläge bestehen aus dem Grundstoff Natur- und/oder Kunstkautschuk. Dazu kommt Schwefel als Vulkanisierungsmittel, Paraffine als Alterungsschutzmittel und Füll- und Farbstoffe.
Es gibt zwei Arten von Elastomerbelägen:
glatte Elastomerbeläge
oberflächenstrukturierte Elastomerbeläge, wie zum Beispiel Noppenbeläge, Beläge mit Hammerschlagoberflächen oder Beläge mit schiefer-artiger Oberfläche.
Um festzustellen, dass es sich um einen Elastomerbelag handelt, sollte der Büroklammertest durchgeführt werden.
Eine Grundreinigung nur durchführen, wenn eine Zwischenreinigung im Cleanerverfahren starke, fest anhaftende Verschmutzungen nicht mehr entfernt.
Bevor mit der Grundreinigung begonnen wird, sollte die Materialverträglichkeit getestet werden. Hierzu wird ein Vorversuch an einer nicht einsehbaren Stelle durchgeführt, um auszuschließen, dass es durch den Grundreiniger zu Farbveränderung oder irreversiblen Beschädigungen kommt.
Aufgrund der Empfindlichkeit gegenüber sauren und alkalischen Chemikalien müssen pH-neutrale Produkte eingesetzt werden. Nur ausnahmsweise zur Entfernung sehr starker Verschmutzungen sollten alkalische Reinigungsmittel verwendet werden.
Zur Grundreinigung eignet sich der Neutralreiniger-R (in einer Verdünnung 0,5-2 L auf 10 Liter Wasser) oder das Aktiv (stark verdünnt) in einer Verdünnung mindestens 1:10.
Elastomerbeläge sind empfindlich gegenüber abrasiven Stoffen, deshalb führen grüne oder schwarze Pads zum Zerkratzen der Belagsoberlfächen. Vorzugsweise kommen Walzenbürstenmaschinen
TTQ1535oder Dreischeibenmaschienen zum Einsatz oder Einscheibenmaschienen in Verbindung mit Faser- oder Garnpads. Dies gilt vor allem für strukturierte Belägen.
Zunächst muss der Grobschmutz durch Saugen, staubbindendes Wischen oder Kehren entfernt werden. Geräte und Arbeitsmaterialien bereitstellen. Die Gebrauchslösung in angegebener Dosierung herstellen. Grundreinigerlösung mit Breitwischgerät oder maschinell mit Scheuerbürste auftragen, dabei die Rand- und Eckbereiche mit Handpad benetzen.
Während der Einwirkzeit Nasssauger und Doppeleimerfahrwagen aufrüsten. Ecken und Kanten manuell bearbeiten.
Scheuern mit der Einscheibenmaschienen oder Walzenbürstenmaschinen TTQ1535.
Absaugen der Schmutzflotte mit dem Nasssauger.
Mit klarem Wasser nachspülen. Gründlich nasswischen oder nassscheuern, scheuersaugen, um alle Reinigungsmittelrückstände vollständig zu entfernen.
PH-Wert kontrolliern, ist der Boden neutral, so sind alle Reinigungsmittelrückstände vollständig entfernt. Alkalität bedeutet, dass noch Tensidrückstände vorhanden sind.
Maschinen und Geräte lagerfertig machen.
Nach ausreichender Trocknungszeit kann der Boden eingepflegt werden. Für Elastomerböden gilt, dass generell keine Dispersionen aufgebracht werden sollten. Die Beläge sollten mit einer wasserlöslichen Polymerpflege eingepflegt/gereinigt werden, wie zum Beispiel mit dem Orion.

Neue Elastomerbeläge besitzen in der Regel noch eine Schicht aus produktionsbedingte Trennmitteln, wie Silikon und/oder Paraffin. Diese Schicht kann bei Reinigungs- und Pflegemaßnahmen störend wirken und muß deshalb entfernt werden, sofern der Belag mit einer Selbstglanzdispersion versehen werden soll.
Siehe vorgehen Grundreinigung.

Ungeeignet sind Beschichtungen auf Elastomerbelägen. Durch die hohe Flexibilität des Bodens haften Selbstglanzdispersionen oft nur unzureichend. Die optimale Pflege wird durch wasserlösliche Wischplfegeprodukte, wie das Orion erreicht.
Strukturierte Beläge sollten in keinem Fall beschichtet werden, da sich die Rückstände gar nicht oder nur kaum beseitigen lassen.
Sollen glatte Elastomerbeläge dennoch beschichtet werden, so kommen möglichst weiche Selbstglanzdispersionen, wie Polymer zum Einsatz oder auch Glanzwischplfege wie Jagla
Wie oben schon aufgeführt:
Ungeeignet sind Beschichtungen auf Elastomerbelägen. Durch die hohe Flexibilität des Bodens haften Selbstglanzdispersionen oft nur unzureichend. Die optimale Pflege wird durch wasserlösliche Wischplfegeprodukte, wie das Orion erreicht.
Strukturierte Beläge sollten in keinem Fall beschichtet werden, da sich die Rückstände gar nicht oder nur kaum beseitigen lassen.
Sollen glatte Elastomerbeläge dennoch beschichtet werden, so kommen möglichst weiche Selbstglanzdispersionen, wie Polymer zum Einsatz oder auch Glanzwischplfege wie Jagla.
Der Boden muss nach einer Grundreinigung vollständig neutralisiert sein, so dass keine Reingiungs-, Pflegemittel oder Schmutzrückstände sich auf dem Boden befinden.
Der Bodenbelag muss ausreichend trocken sein. Fußbodenheizungen sind vor dem Beschichten / Einpflegen abzuschalten.
Fenster sollten geschlossen werden, um zu verhindern, dass Zugluft nicht die Optik oder Haftung der aufzutragenden Beschichtung durch unterschiedlich schnelles Abtrocknen beeinträchtigt.
Arbeitsgeräte und Arbeitsmittel bereitstellen: Polymer, Breitwischgerät und Bodentücher oder Vliesallzecktücher. Zum Auftragen von Beschichtungen nur Wischbezüge verwenden, die in einem einwandfreiem sauberen Zustand sind. Wir empfehlen für die Beschichtungen immer die gleichen Wischbezüge zu verwenden und nach dem auftragen sofort gründlich auszuspülen.
Polymer in richtiger Menge auf den Boden bringen.
Beschichtet wird von der Lichtquelle weg, das heißt in der Regel von den Fenstern zu Tür.
Den Behälter des Beschichtungsmittels niemals direkt auf den Boden stellen, denn durch Rückstände an der Kanisteraussenseite kann es zu Verschmutzungen auf dem Boden kommen, die später erst zu sehen sind. Behälter immer auf ein sauberes Tuch abstellen.
Flächen gleichmäßig behandeln, darauf achten, dass alle Stellen mit der Beschichtung versehen werden, vor allem Ecken und Kanten.
Vor dem Zweitauftrag Trocknungszeit der Beschichtung beachten.
Wenn möglich einen Dritten Auftrag durchführen.
Arbeitsgeräte, sowie Arbeitsmittel nach dem Einsatz reinigen und lagerfertig machen.

Die Einpflege kann durch Nasswischen oder durch das Cleanern erfolgen.
Bei der Ein- oder Grundpflege werden
Pflegemittel auf die Oberflächen gebracht, die diese vor
mechanischer Beanspruchung schützen (Werterhaltung) und die
nachfolgende Unterhaltsreinigung erleichtern.
Die Ein- oder
Grundpflege setzt eine Baufeinreinigung oder Grundreinigung voraus.
Das Nasswischen mit Pflegemittel ist eine Kombinationsmethode zur Reinigung und Pflege des Bodens, bei der in einem Arbeitsgang gereinigt und gepflegt wird.
Der Bodenbelag muss ausreichend trocken sein. Fußbodenheizungen sind vor dem Beschichten / Einpflegen abzuschalten. Der Boden sollte frei von lose aufliegendem Schmutz sein.
Arbeitsgeräte und Arbeitsmittel bereitstellen: Jagla oder Orion, Breitwischgerät, Doppeleimerfahrwagen.
Das Jagla oder Orion in vorgegebener Konzentration dem Wischwasser zugeben.
Boden reinigen / pflegen.
Arbeitsgeräte, sowie Arbeitsmittel nach dem Einsatz reinigen und lagerfertig machen.
Bodenbelag von Grobschmutz säubern durch Saugen / Kehren oder staubbindendes Wischen.
Geeignete Pads (blaue Pads) verwenden.
Anwendungslösung herstellen, Orion in entsprechender Verdünnung.
Maschine auf Zustand und evtl. Schäden prüfen ( Kabel, Stecker) und das Zubehör wie eine Sprühvorrichtung funktionsfähigkeit.
Arbeitsgeräte und Arbeitsmittel bereitstellen.
Cleanermittel auf die zu bearbeitende Fläche aufbringen, darauf achten, dass kein Mobiliar Tapeten oder Sockelleisten besrpüht werden.
Gearbeitet wird in der Regel von der Lichtquelle weg, das heißt meist von den Fenstern zu Tür.
Verschmutzte Pads rechtseitig drehen bzw. wechseln.
Kontrolle des Reinigungserfolges, sichtbar durch einheitliche Optik auf dem Boden, Absatzstriche oder haftende Verschmutzungen sind nicht mehr vorhanden.
Stromzufuhr beim Entfernen des Pads / Treibtellers unterbrechen.
Arbeitsgeräte und Arbeitsmittel reinigen und lagerfertig machen.
Arbeitsplatz in sauberen und einwandfreiem Zustand verlassen.

Die Unterhaltsreinigung sind sich wiederholende Reinigungsarbeiten nach festgelegte Zeitabständen.
Es kommen folgende Reinigungsverfahren und -methoden zur Anwendung:
Kehren, Maschinelles kehren, Kehren mit Kehrspänen, Kehrsaugen, staubbindendes Wischen, Nasswischen (einstufig und zweistufig), punktuelles Nasswischen, Nassscheuern, Scheuersaugen, Polieren, Poliersuagen, Cleanern.
Für eine optimale Werterhaltung und ein Abwenden von stärkeren Verschmutzungen (z.B. in Fluren, vor Küchenzeilen).
Ist je nach durchzuführenden Reinigungsarbeiten, Objektarten verschieden.